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  • Barbara Seemüller
  • Steinbach 11
  • 83233 Bernau
  • Tel 08051 / 70 57
  • Mobil 0172 / 13 77 290
  • Mail josseem@t-online.de

Zur Auswahl:

Tiergestützte Therapie

Bei der Tiergestützten Therapie findet ein Prozess statt, in dem ein Tier positiv in das Leben einer Person einwirkt. Dabei geben die Tiere direkte Rückmeldung auf das menschliche Verhalten, ohne die Person zu bewerten. Viele Menschen stoßen in ihrem Leben oft auf Ablehnung, sei es auf Grund ihres Aussehens, eines Sprachfehlers oder sonstiger Auffälligkeiten. Ein Tier akzeptiert einen Menschen so wie er ist. Äußerlichkeiten bedeuten ihm nichts. Es reagiert alleine auf die Art, wie man mit ihm umgeht. Durch den positiven Umgang mit Tieren wird das Selbstbewusstsein der Kinder, Jugendlichen oder Erwachsenen gestärkt und somit bieten sich ihnen neue Möglichkeiten weitere Entwicklungsschritte zu machen, die ohne die Mithilfe des Tieres langsamer oder gar nicht möglich gewesen wären. Es gilt dann, diese positiven Erfahrungen, die in der Arbeit mit den Tieren gemacht wurden, auf andere Bereiche des eigenen Lebens zu übertragen. Weiterhin wird durch das Zusammensein mit Tieren das Annehmen von Anders-Sein, und somit Empathie und Beziehungsfähigkeit eingeübt.

Bei allen positiven Eigenschaften der Tiere muß jedoch immer bedacht werden, daß das Tier den Therapeuten nicht ersetzen kann! Das Tier übernimmt hier eine unterstützende und helfende Funktion unter der fachgerechten Anleitung eines ausgebildeten Therapeuten im Rahmen eines Förderplans.

Nur ein Tier, das sich physisch und psychisch wohl fühlt, wird sich mit Freude an der therapeutischen Arbeit beteiligen. Dies bedeutet, daß bei Tieren die in der Therapie tätig sind, die artgerechte Haltung und ein entsprechender physischer und psychischer Ausgleich auf diese anstrengende Arbeit höchste Priorität haben muß!

Der Therapiebegleithund

... Als Therapiebegleithund bzw. Therapiehund sind diejenigen trainierten bzw. ausgebildeten Tiere zu bezeichnen, die in begleitender und unterstützender Funktion in therapeutische Prozesse oder Konzepte eingebunden werden ... (Vernooij und Schneider, Handbuch der Tiergestützten Intervention, 2008).

Therapiebegleithunde schenken Vertrauen und sind auch vertrauenswürdig. Sie vermitteln Nähe, Sicherheit und Geborgenheit. Sie reagieren sensibel auf Stimmungen und Gefühle. Sie motivieren zum Leben. Sie sind allerdings kein Therapieersatz.

Therapiebegleithunde sind die Begleiter in sogenannten "Therapiebegleithundeteams". In diesem Team sind Mensch und Hund gleichermaßen ausgebildet für die tiergestützte Arbeit. Gemeinsam unterstützen sie die therapeutische und pädagogische Arbeit von Fachkräften.

Einsatzgebiete von Therapie­begleithunde­teams

Gerade ältere Menschen sind häufig sozial isoliert und leiden unter einem Mangel an Kommunikation. Der Umgang mit Therapiebegleithunden fördert nicht nur die Mobilität und veringert das Schmerzempfinden, durch den entspannten und zärtlichen Kontakt mit einem anderen Lebewesen, werden Erinnerungen geweckt und es entsteht eine willkommene Abwechslung vom Alltag.

Auch verhaltens­auffällige Kinder (z.B. ADHS) profitieren von der Ruhe, die die Hunde ausstrahlen. Sie lernen behutsam und bedacht mit dem Vierbeiner umzugehen und stärken ihr Selbstbewusstsein. Eventuell vorhandene Ängste können mit Hilfe geschulter Therapiehunde überwunden werden. In Gruppen kann der Besuch des Therapiehundes konzentrations­fördernd und konfliktlösend wirken.

Bei Menschen, die Schreckliches erlebt haben und die erst wieder Vertrauen fassen müssen, kann der Hund als "sozialer Katalysator" eine Kommunikation mit dem Therapeuten einleiten.

Auch von der Umwelt durch psychische und pysische Erkrankungen ausgeschlossene Menschen können von der vorurteilsfreien Zuwendung der Therapiehunde profitieren. Der körperliche Kontakt mit dem Hund entspannt und gleichzeitig trainiert er die Motorik, Feinmotorik, die Muskulatur und das Herz-Kreislaufsystem.

Diese Erkrankungen können Verhaltensstörungen verschiedener Ursache, psychische Erkrankungen, Störungen in der emotionalen Entwicklung, Kommunikations- und Beziehungsprobleme, verschiedene Formen psychosomatischer Erkrankungen, psychomotorische Entwicklungsstörungen, Sprachbehinderung und Sprachent­wicklungs­störungen, Lernbehinderung und geistige Behinderung oder auch Therapiemüdigkeit sein.

Um die seit langem bekannte positive Wirkung zur Selbstheilung, und die leichtere Kontaktaufnahme durch Hunde zu nutzen, kommen die Teams in Kindergärten, Schulen, Vorschulen, in Sonderschulen, integrative Beschulungsformen, in Altenheime / Pflege­einrichtungen / Hospize, zu psychisch erkrankten Menschen, in heilpäda­gogische Einrichtungen, in Mensch-Tier Begegnungs­häuser, in Kranken­häuser, in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen.

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Die Interessengemeinschaft

Das Ziel der Interessengemeinschaft der Therapiebegleithundeteams Oberland ist es, den Austausch von Erfahrungen der Teams zu erleichtern und deren Arbeit und Leistungen bekannt zu machen, zu fördern und zu unterstützen. Ferner will die IG die Weiterbildung der Teams unterstützen bzw. ermöglichen.

Ihnen möchte die IG die Möglichkeit bieten, ohne großen Aufwand, das für Sie geeignete Team zu finden. Dabei geht es nicht um die Hunderasse oder den Teambegleiter. Entscheiden Sie allein nach der örtlichen Entferung zu Ihrem Einsatzort. Die Teams haben alle erfolgreich die nötige Ausbildung durchlaufen und würden sich freuen, wenn Sie sich mit Ihrem Anliegen an sie wenden.